Elektro- und Heizungsanlage komplett demontiert / Punktfundament für Stahlträger errichtet

Seit August wird die Jübarer Grundschule brandschutz- und elektrotechnisch generalsaniert. Und die Arbeiten liegen nach Einschätzung der Verbandsgemeinde als Trägerin voll im Zeitplan.

Von außen sieht man es dem Jübarer Grundschulgebäude nicht an, dass innen umfangreiche Bauarbeiten laufen. Foto: Walter Mogk

Jübar l Wer von außen einen Blick auf das Jübarer Grundschulgebäude wirft, könnte denken, es ist alles wie immer. Von Schülern ist zwar nichts zu sehen – die sind für dieses Schuljahr nach Klötze „ausgelagert“ –, von Bauarbeiten aber auch nicht. Und doch geht es im Inneren des 1968 errichteten Baus seit zwei Monaten mächtig zur Sache. „Die Entkernungsarbeiten sind erfolgt und auch das Öllager und die alte Heizungsanlage sind bereits demontiert“, berichtete der Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, Michael Olms, im Pressegespräch. Insgesamt lägen die Arbeiten voll im Plan.

Auch die Vorbereitungen für die Verlegung der neuen Elektroinstallation sind in vollem Gange. Die alte Elektroanlage, die noch aus der Bauzeit stammt, ist inzwischen komplett entfernt. Ebenso demontiert wurden die bisherigen Sanitärräume im Keller. Hier sind auch Türdurchbrüche erfolgt und ein Lagerraum für Dinge, die nicht ständig gebraucht werden, wird eingerichtet. Durchbrüche werden auch in der oberen Etage des Gebäudes geschaffen, um den Brandschutzanforderungen genüge zu tun.

Stützen sollen Deckenlast abfangen

Vorbereitet wird auch die Einrichtung des von der Schule und der Gemeinde angeregten „Klassenraums plus“. Hierfür werden zwei Räume zu einem größeren zusammengelegt, die durch eine Faltwand auch wieder geteilt werden können. Da dazu eine tragende Wand entfernt werden muss, ist eine umfangreiche Abstützung mit Stahlträgern notwendig. „Wir haben im Keller ein Punktfundament für die Stützen eingebaut, die bis ins Erdgeschoss reichen, um die Deckentraglast abzufangen“, erläuterte Olms.

Die Eisenträger seien schon vor Ort und eine kleine Zwischenwand entfernt. „Anschließend kommt die Große an die Reihe“, so der VG-Bürgermeister.

Die beauftragten Firmen arbeiten nach Einschätzung von Olms „sehr zuverlässig und sorgfältig“. Auch deshalb habe man derzeit keinen Zeitverzug. Abschließende Schlosser-, Maler- und Bodenbelagsarbeiten seien ausgeschrieben und man sei sehr zuversichtlich, den Zieltermin für die Fertigstellung des Gebäudes einhalten zu können. Der ist zum Ende der nächsten Sommerferien angesetzt, so dass die Grundschüler ihre sanierte Schule pünktlich zum Schuljahr 2021/22 wieder nutzen können (siehe auch Bericht rechts).

Auch eine Vor-Ort-Besichtigung der Baustelle mit Schul- und Hortleitung habe es bereits gegeben, informierte Michael Olms. Dabei habe man sich einen ersten Eindruck verschaffen können. Im Frühjahr könnte es eine Wiederholung geben, dann vielleicht, wie bei der Sanierung der Beetzendorfer Grund- und Sekundarschule, auch mit Elternvertretern.

Von Walter Mogk VOLKSSTIMME

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